OS Institut - Bewegung für Orthopädie & Sportmedizin

08.12.2017 Forschungsarbeit zum RTAA Wirbelsäule

Eine etwas andere Unterrichtsstunde an der Heimerer Schule

Nach den Messungen in Warburg und in der Schweiz stand gestern die Forschung zum Return to Activity Algorithmus für die Wirbelsäule im Mittelpunkt. Ort der Messung war dieses Mal die Heimerer Schule für Physiotherapie in München. Matthias Keller vom OSINSTITUT, Georg Supp vom McKenzie Institut und Wolfgang Schoch von der Praxis PULZ leiteten die Messung für das gemeinsame Forschungsprojekt. Von Beginn an arbeiteten die drei bei der Entwicklung des RTAA für die Wirbelsäule zusammen und führen gemeinsam mit Eduard Kurz und Bernd Steinhoff Forschungsprojekte in diesem Bereich durch.

Nach einer herzlichen Begrüßung in den Räumlichkeiten der Heimerer Schule startete die etwas andere "Unterrichtsstunde". Um die SchülerInnen auf die Testung einzustimmenden, präsentierte Matthias Keller ein kurzes Fallbeispiel aus der Praxis und stellte die Klasse vor die Frage, wann sie die Patientin wieder Sport treiben lassen würden. Ausgehend von dieser Fragestellung, stellte Matthias Keller den RTAA für die Wirbelsäule vor. Bevor es für die SchülerInnen zum Testen ging, wurde ihr aktuelle Aktivitätslevel sowie klinische Diagnosen und Operationen erfasst.

Dann wurde es für alle spannend. An vier Stationen wurden die ProbandInnen mit der Testbatterie des RTAAs getestet. Sehr zur Freude der Testleiter, nahmen alle 17 SchülerInnen an der Messung teil und konnten alle Testlevel absolvieren. Der gewonnen Datensatz kann jetzt als gesunde Kontrollgruppe für Interventionsstudien zu diesem Thema genutzt werden.

Damit die SchülerInnen einen Einblick erhalten, wie der RTAA eingesetzt wird, um PatientInnen schrittweise in den Sport und die Aktivität zu begleiten, erhielten sie eine zusätzliche Aufgabe. In kleinen Gruppen überlegten sich die SchülerInnen Übungen, die auf die unterschiedlichen Aktivitätslevel vorbereiten. Die Ergebnisse wurden am Ende des Tages auf Plakaten präsentiert.

Das OSINSTITUT bedankt sich bei den Verantwortlichen der Heimerer Schule sowie allen ProbandInnen und HelferInnen.