In diesem 2,5-stündigen Online-Seminar wird die gluteale Tendinopathie intensiv beleuchtet. Referentin Enna Pfeiffer stellt einen evidenzbasierten, praxisnahen Clinical Reasoning Prozess vor – vom Verdacht über die klinische Diagnostik bis zur therapeutischen Umsetzung.

Hintergrund

Vielen Läufer*innen dürfte dieses Problem bekannt sein: Eine zu schnelle oder intensive Trainingssteigerung führt zur Überlastung von Sehnenstrukturen – erste Warnzeichen werden ignoriert. Aus einem leichten Ziehen in der Hüfte wird ein Schmerz, der das Laufen zunehmend unmöglich macht. Die gluteale Tendinopathie ist genau eine dieser Überlastungspathologien, die sportliche Ziele ausbremsen und langfristig zu Frustration führen können. Besonders häufig betroffen sind Frauen über 50 Jahre – vor allem aktive Läuferinnen.

Trotz ihrer hohen Prävalenz (ca. 4,2 %) ist die gluteale Tendinopathie im klinischen Alltag nach wie vor unterdiagnostiziert – oder wird fälschlich als „Bursitis trochanterica“ behandelt. Kortisoninjektionen und Dehnübungen sind nach wie vor gängige Maßnahmen, deren Wirksamkeit hinterfragt werden sollte.

In diesem 2-stündigen Online-Seminar wird ein evidenzbasierten, praxisnaher Clinical Reasoning Prozess vom Verdacht über die klinische Diagnostik bis zur therapeutischen Umsetzung vorgestellt.

Inhalte

Nutzen

Nach der Teilnahme an diesem Semianr haben die Teilnehmer:innen ein klares Bild der Pathologie gluteale Tendinopathie. Sie wissen um Möglichkeiten und Strategien, um einen Differenzialdiagnose zu stellen und eine trainingstherapeutische Betreuung von Betroffenen zu gestalten.

Zielgruppen

Enthaltene Leistungen

nur optional: digitales Präsentationshandout, falls es von der Dozentin oder dem Dozenten zur Verfügung gestellt wird.

Equipment 

Zur Referentin

Enna Pfeiffer ist Physiotherapeutin, sektorale Heilpraktikerin und hat einen Master in Manueller Therapie (Perth, Australien). Ihr Spezialgebiet ist die klinische Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Krankheitsbildern an der oberen und unteren Extremität (u.a. Knie und Schulter) sowie der Wirbelsäule. Sie ist außerdem ausgebildete Schmerztherapeutin der deutschen Schmerzgesellschaft. Darüber hinaus ist sie als Dozentin und Referentin in der Aus- und Weiterbildung von Physiotherapeut:innen tätig.