Bereits zum 7. Mal

Pre-Season Screening beim VfB Stuttgart

Bereits zum siebten Mal waren wir beim VfB Stuttgart, um dort ein Pre-Season Screening mit den Profis durchzuführen. Die Pre-Season Screening sind fester Bestandteil der langjährigen Zusammenarbeit des OSINSTITUT mit dem aktuellen DFB-Pokalsieger aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

Die Durchführung von Pre-Season oder Pre-Injury Screenings im Fußball wird oft kontrovers diskutiert. Dabei stehen die zeitlichen und finanziellen Ressourcen immer im Spannungsfeld zum Nutzen dieser Maßnahmen. Eines sollte jedoch klar sein: „Jeder Test oder jedes Screening ist nur so wertvoll wie die daraus resultierende Konsequenz.“ Einfach gesagt: Das beste Screening entfaltet seinen Wert nur, wenn die richtigen Schlüsse daraus gezogen und diese auch konsequent umgesetzt werden.

Das Pre-Season Screening – Elemente aus PREHAB SCREEN® und RTAA®

Um ein möglichst umfangreiches Bild der Spieler zu bekommen, setzte das Team des OSINSTITUT ortho & sport verschiedene Elemente aus den Testbatterien PREHAB SCREEN® und RTAA® für die untere Extremität ein. Es wurden zum einen grundlegende Bewegungsmuster und Bewegungskontrolle abgefragt. Zum anderen mussten die Spieler quantitative Tests absolvieren, wie Sprünge auf Distanz oder den Square Hop Test. 

Die Ergebnisse richtig nutzen

Aus allen Daten ergibt sich ein individuelles Profil und man erkennt Potentiale und Risikofaktoren, an denen die Spieler arbeiten können. Die individuellen Trainingspläne werden in die Trainingsroutine integriert. So werden die Spieler im Idealfall widerstandsfähiger für ihre Belastungen im Bundesliga-, Pokal- und Europapokal-Alltag – also die Wettkämpfe, bei denen es wirklich zählt, besser zu sein.

Darüber hinaus dienen die Erkenntnisse aus dem Screening als Basis für eine interdisziplinäre Kommunikation im Team. Sollte sich ein Spieler verletzen, hat man Baselinewerte aus dem unverletzten Zustand, die mindestens wieder erreicht werden sollten.

Die Daten helfen aber nicht nur bei der individuellen Trainings- und Rehabilitationssteuerung. Vielmehr lassen sich mit den Erkenntnissen zu den Einzelspielern auch Trainingseinheiten für die gesamte Mannschaft optimieren, etwa in dem man präventive Trainingsinhalte implementiert, von denen ein großer Teil des Teams profitieren kann. 

Wichtig zu erwähnen ist aber auch, dass sich Verletzungen trotz aller Anstrengungen nicht vollständig verhindern lassen werden. Dafür ist das verletzungsgeschehen zu multifaktoriell.

„Ich möchte mich herzlich bei Martin Franz und Raymond Best für das Vertrauen in den letzten Jahren bedanken. Es ist schön und besonders, eine solch vertrauensvolle Zusammenarbeit über einen so langen Zeitraum zu pflegen“, sagt Matthias Keller, Leiter des OSINSTITUT ortho & sport.

Einen kleinen Einblick ins Screening mit Nationalspieler Denis Undav gibt’s auf  vfbtv.vfb.de

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