OS Institut - Bewegung für Orthopädie & Sportmedizin

09.11.2017 Inhouse Schulung und Forschungsarbeit in Germete (Warburg)

Inhouse Schulungen bieten dem OSINSTITUT immer eine besondere Atmosphäre, um unsere Seminarinhalte zu vermitteln. Dieses Wochenende war unser Dozent Matthias Keller zur Gast in der Praxis "tegethoff von detten - Physiotherapie und Trainingszentrum Germete". Das Team um Vera Tegethoff, wollte sein Wissen im Bereich der aktiven Therapie bei vorderen Kreuzbandrupturen noch erweitern, um PatientInnen noch besser betreuen zu können. Dazu vermittelte Matthias Keller in zwei Tagen die Steuerung einer aktiven Therapie mit Hilfe des Return to Activity Algorithmus (RTAA) für die untere Extremität. Neben der exakten Durchführung der Testbatterie des RTAA lag der Fokus auf korrigierenden Übungen, um PatientInnen Level für Level auf die Belastung im Sport vorzubereiten. Da das Team von Vera Tegethoff viele verletzte FußballerInnen und andere SportlerInnen betreut, ging Matthias Keller auch auf Übungen und Belastungssteuerung im Bereich "Return to Sport" ein.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Seminars durften die TeilnehmerInnen den RTAA - untere Extremität gleich in der Praxis anwenden. Für eines unserer Forschungsprojekte untersucht das OSINSTITUT Sportlerinnen und Sportler, die nach einer vorderen Kreuzbandruptur wieder aktiv Sport treiben. Zu diesem Zweck fanden sich am Sonntag Nachmittag ehemalige Kreuzband PatientInnen in der Praxis ein, um den Return to Activity Test durchzuführen. Unter der Leitung und strengen Blick von Matthias Keller führten die frisch ausgebildeten Mitarbeiter der "tegethoff von detten Praxis" die Tests mit den ProbandInnen durch. "Am Anfang ist man natürlich nervös, ob die TeilnehmerInnen die Tests gleich richtig anleiten und auswerten können, aber das Team von Vera Tegethoff hat alles sehr gut umgesetzt und gewissenhaft gearbeitet" berichtet Matthias Keller.

Das Team des "tegethoff von detten - Physiotherapie und Trainingszentrum Germete" wird in Zukunft den RTAA - Untere Extremität bei der Betreuung ihrer Patientinnen und Patienten einsetzen. 

Das OSINSTITUT freut sich von den Erfahrungen zu hören und bedankt sich für die Unterstützung bei unserem Forschungsprojekt.